ADMA – Asymmetrisches Dimethylarginin

ADMA-Zentrifuge

Die Verwertung der wichtigen Aminosäure Arginin kann empfindlich gestört werden, indem ihm ein Widersacher bei der Synthese zu Stickstoffmonoxid in die Quere kommt: das ADMA.

 

Was ist ADMA?

Das ADMA (Asymmetrisches Dimethylarginin) ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Blutplasmas. Es ist ein Abbauprodukt bei der Proteinverwertung im Körper. Vor etwa 10 Jahren konnte festgestellt werden, dass ADMA die NO-Synthase, sprich die Bildung von Stickstoffmonoxid durch Arginin hemmt. Es schließt sich ebenso wie Arginin an das Enzym NO-Synthase an und verhindert so eine volle Synthese zu Stickstoffmonoxid. Folglich können sich die Gefäße nicht richtig weiten und es kommt zu einer Arterienverkrampfung, die bei lang anhaltendem Zustand zur Arterienverkalkung (Arteriosklerose) führen kann.

In zahlreichen Studien konnte belegt werden, dass ein Zusammenhang zwischen kardiovaskulären Krankheiten (Herz- Kreislauf-Erkrankungen) und einem erhöhten ADMA-Spiegel besteht.

 

Typische Krankheiten:

Arteriosklerose

Durchblutungsstörungen

Koronare Herzkrankheit

Diabetes mellitus

Bluthochdruck

Erektionsstörungen

Niereninsuffizienz

 

Heute gilt der ADMA-Marker als wichtiger Indikator für nachfolgende Therapien. Die Konzentration kann mittels eines Bluttests nachgewiesen werden. Im Blut eines gesunden Menschen gilt eine Konzentration von durchschnittlich 0,7 µmol/l (Mikromol pro Liter) als Normwert.

 

Weitere Informationen zu:

http://www.adma-spiegel.de/

http://www.mlhb.de/uploads/media/Adma.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Asymmetrisches_Dimethylarginin