Diabetes Typ 2 – Hilft Arginin?

Diabetes

Der heutige Beitrag beschäftigt sich mit dem Diabetes Typ 2. Hauptmerkmal des Typus 2 ist eine Insulinresistenz.

Doch was zeichnet einen Diabetes Typ 2 aus und was ist Insulinresistenz?

 

Entdeckung von Diabetes

Die Zuckerkrankheit ist eine der ältesten bekannten Erkrankungen des Stoffwechsels. In der Antike wurde Diabetes mellitus durch den süßen Geschmack von Urin nachgewiesen (mellitus (lat.) = honigsüß).

 

Diabetes Typ 2 heute

In der heutigen Zeit, die durch Überfluss und wenig Mangel geprägt ist, stellt Diabetes Typ 2 mittlerweile eine Volkskrankheit dar, die rund 7 Millionen Menschen in Deutschland betrifft. Ursachen sind meist mangelnde Bewegung, stark zuckerhaltige Ernährung und Übergewicht, auch die Vererbung spielt eine große Rolle.

 

Was ist Diabetes Typ 2

Der Körper benötigt Zucker als Energielieferant, der durch Nahrung aufgenommen wird.

Das Hormon Insulin, welches in der Bauchspeicheldrüse produziert wird, wandelt den Zucker aus dem Blut um, um ihn für die Körperzellen nutzbar zu machen.

Bei Diabetes Typ 2 ist der Körper zunehmend nicht mehr in der Lage, den Zucker im Blut durch Insulin umzuwandeln, Folge dessen ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel.

Zunächst behilft sich der Körper mit einer Überproduktion von Insulin. Schließlich werden die Zellen überempfindlich gegenüber Insulin. Nach einiger Zeit entwickelt sich so die sogenannte Insulinresistenz, d. h. der Körper kann den Zucker nicht mehr mittels Insulin umwandeln. Ab diesem Zeitpunkt stellt die Bauchspeicheldrüse langfristig die Insulinproduktion ein. Der erhöhte Zuckergehalt im Blut wiederum schädigt dauerhaft die Gefäße und führt zur Verkalkung. Dies kann eine Reihe von Folgeerkrankungen nach sich ziehen, z. B. Herzinfarkt, Schlaganfälle, Bluthochdruck, Nierenschäden, etc.

 

Wie kann der Diabetes Typ 2 vorgebeugt werden?

Oft ist drohender Insulinresistenz mit der Umstellung der Lebens- und Essgewohnheiten sowie der Einnahme von Tabletten gut entgegen zu treten. Die Resistenz geht zurück und der Körper kann wieder vermehrt Insulin zur Umwandlung des Zuckers für Energie in den Zellen verwenden.

 

Arginin und Diabetes

Forscher der brasilianischen Universität Rio Grande do Sul in Porto Alegre haben jüngst festgestellt, dass die Ergänzung der Ernährung mit Arginin einen positiven Einfluss auf die Durchblutung von Patienten mit Diabetes Typ 1 ausübt und empfehlen die weitere Untersuchung der möglichen Zusammenhänge, zumal auch ein Nutzen von Arginin im Falle von Diabetes Typ 2 vorliegen könne.

 

(http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22763798).

http://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes-Typ-2

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