Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Arginin und Herz-Kreislauf-System

Arginin ist besonders gut zur Breitenanwendung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, Bluthochdruck, Diabetes mellitus 2, Erektiler Dysfunktion sowie der sogenannten „Schaufensterkrankheit“ (Durchblutungsstörungen in den Beinen) geeignet.

Arginin und Vorbeugung der Arteriosklerose

Wenn im Organismus langfristig Arginin-Mangel herrscht, kann das mit der Zeit in eine der häufigsten Krankheiten der Moderne münden – die Arteriosklerose. Wie bereits erwähnt, sorgt Arginin dafür, dass Stickstoffmonoxid über die Adern in die Muskulatur transportiert wird, die Gefäße sich weiten können und die Durchblutungsleistung sich verbessert. Erfolgt dies nicht vollständig, bleiben die Blutplättchen an der Arterienwand kleben, was langfristig zu Kalkablagerungen in den Gefäßen führt und als Folge zu verengten Arterien und Durchblutungsstörungen. Wenn das Problem nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird, kann das zu Bluthochdruck und sogar Gefäßverschluss führen.

Arginin und Arteriosklerose

© bilderzwerg / Fotolia.com

Arteriosklerose sowie andere Herz-Kreislauferkrankungen manifestieren sich zwar in einzelnen Bereichen des Körpers, beeinflussen aber das ganze System des Organismus negativ und können schwerwiegende Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall haben.

Für prophylaktische Zwecke empfiehlt es sich, sich ausgewogen, fettarm und ballaststoffreich zu ernähren, sowie ausreichend zu bewegen und zu versuchen ein normales Körpergewicht beizubehalten. Außerdem kann die Einnahme von Arginin in Form von Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln hilfreich sein. Wenn Arteriosklerose oder eine andere Herz-Kreislaufkrankheit bereits vorliegt, ist ein professioneller medizinischer Rat dringend notwendig. Darüber hinaus kann eine erhöhte Menge an Arginin die Therapie unterstützen. Dazu sollten 3.000 mg – 5.000 mg L-Arginin täglich langfristig eingenommen werden.